Seitdem ich vor 15 Jahren mit Ashtanga begann, ahnte ich nicht wie schwierig es mir fallen würde Yoga in den Alltag zu integrieren. Familie, Beruf und sonstige Termine lassen so gut wie keinen Platz für regelmäßiges Üben. So kämpfe ich bis zum heutigen Tag damit, meine Yogapraxis zur täglichen Routine zu machen. Wenn es dir auch so geht, dann sind die Tipps in untenstehendem Video von Dr. Ronald Steiner sehr sehenswert.
Kurz zusammengefasst:

  1. Übe täglich und kurz! Anstatt einmal in der Woche 2,5 Stunden die erste Ashtanga-Serie durchzuturnen, übe lieber 15 Minuten und dafür aber wirklich täglich. Du erfährst so bereits den Großteil der Essenz von dem was Yoga und speziell Ashtanga ausmacht. Genau das ist auch meine Erfahrung: Regelmäßig kurz ist mehr, wie gelegentlich lang. Wie in diesem Post schon beschrieben schlägt David Swenson hierfür eien 15 Minuten Ashtanga Kurzversion mit den wichtigsten Haltungen vor.
  2. Übe früh morgens! Auch diesen Tipp kann ich absolut bestätigen. Mach es gleich nach dem Aufstehen, wenn du noch nicht unter den Eindrücken der Tageserlebnisse stehst.
  3. Entspanne oder Meditiere ausgiebig! 15 Minuten üben und 15 Minuten entspannen, so die Empfehlung. Zugegeben eine so lange Entspannungsphase ist eine Herausforderung. Dadurch verlängert sich deine Praxis schon auf 30 Minuten. Versuchen werde ich allerdings den Hinweis, dass du diese 15 Minuten früher aufstehen kannst, weil diese 15 Minuten Entspannung wiederum die Erholungseffekte eines 2 Stündigen Schlafs haben kann. Das werde ich ausprobieren.
  4. Just do it – übe bewusst! Ronald empfiehlt ohne eine bestimmte Erwartungshaltung zu üben. Habe kein Ziel, das da heißt du möchtest flexibler werden oder Schmerzen los werden. Nutze die Yogapraxis einfach als „Quality Time“ für dich selbst. Übe einfach, und der Rest kommt von ganz alleine. Just do it und du spürst die Magie und Wirkung des Ashtangas nach und nach immer deutlicher.

Danke, Ronald für diese wunderbaren und bereichernde Tipps. Bitte mehr davon!