Beruf, Familie, Hobby, Freunde und dann auch noch Yoga. Am besten täglich. Die 24 Stunden des Tages reichen für die täglichen Aufgaben meist nicht aus. Also bleiben einige Dinge unerledigt. Damit auf gar keinen Fall deine Ashtanga-Praxis unter den Tisch fällt, gibt es hier einen tollen Tipp für die tägliche Ashtanga-Praxis.

Ashtanga Yoga für Berufstätige BusinessmenschenEine normale Ashtanga-Yoga-Session (erste Serie) dauert zwischen 90 und 120 Minuten, je nach Atemfrequenz und individuellem Fitnesszustand. Inklusive Vorbereitung und Dusche vergehen so im nu fast 2,5 Stunden.
Wenn du morgens mit ungefähr einer halben Stunde Anfahrtszeit um 8:30 Uhr im Büro sein möchtest, musst du ca. um 5 Uhr aufstehen. Das morgendliche Yoga ist für Viele das Beste. Ich kenne niemanden der dieses Pensum täglich schafft, schon gar nicht so früh morgens. Nur einige schnelle Sonnengrüße ist zwar besser als gar nichts, doch fehlen einige wertvolle Übungen.

Aus diesem Grund entwickelte schon vor einigen Jahren der bekannte Ashtanga-Lehrer David Swenson eine Art Ashtanga-Kurzform in der alle essentiellen Haltungen enthalten sind. In seinem Buch schlägt er drei Varianten vor.
Ashtanga-Yoga in Kurzform im Buch von David Swenson

Die erste Variante dauert 15 Minuten und beinhaltet von Surya Namaskara bis Shavasana die 8 wichtigsten Ahstanga-Haltungen. Bei dieser Variante kommt eigentlich niemand ins Schwitzen. Somit sparst du dir sogar noch die morgendliche Dusche.

Die zweite Variante nimmt insgesamt 30 Minuten in Anspruch. Hier sind es schon 30 Asanas und die Beanspruchung ist im Vergleich zu den 15 Minuten doch deutlich höher. Am Ende der Sequenz kann durchaus auch Schweiß fließen.
Die letzte Variante sind dann die 45 Minuten. 31 Haltungen bringen auch den geübten Yogi kräftig ins Schwitzen, so dass sich diese Dreiviertelstunde fast so ausgeglichen anfühlt wie die volle Primary Series mit 75 Asanas.

Mein Favorit ist ganz klar die 30 Minuten Kurzversion am Morgen, gleich nach dem Aufstehen. Auf diese Art schaffe ich es eher, Yoga in meinen vollgestopften Alltag zu integrieren. Yoga soll so selbstverständlich zum Tagesablauf gehören, wie das Zähneputzen. Bis dahin ist zwar noch ein weiter Weg, aber dank David Swenson rücke ich diesem Ziel wieder ein Stück näher.

Wie hast du es geschafft Yoga in deinen Alltag zu integrieren?