Aus eigener Erfahrung anbei meine Tipps zur Vorbereitung auf deine Ashtanga-Yoga Stunde, damit du mehr von deiner Praxis hast:

Tipps zur Vorbereitung auf die Yoga-PraxisaKatzen schlafen legen
Solltest Du Zuhause üben, sorge unbedingt dafür dass deine Katzen dir nicht ständig zwischen den Beinen umher tanzen, nach Hosenbendel schnappen oder dir den buschigen Schwanz ins Gesicht wedeln.

3 Stunden vorher nichts essen
Der Magen des Yogi ist immer halb leer – eigentlich. Praktisch solltest du tatsächlich lange vorher nichts, gar nichts gegessen haben. Spätestens bei den Umkehrhaltungen wirst du verstehen warum. Ich musste bereits mehrmals meine Praxis abbrechen, da ich diese eiserne Yoga-Regel nicht befolgt habe.

Keinen Kaffee
Mal abgesehen davon, dass ein echter Yogi eh keinen Kaffee drinkt solltest du circa eine Stunde vor Surya Namaskar A keinen Kaffee getrunken haben. Es sei denn du möchtest ihn unbedingt wieder sehen.

Früh Morgens üben
Große Empfehlung von mir ist sehr sehr früh morgens zu üben und extra eine Stunde früher aufzustehen. Ich rede von ca. 6 Uhr Samastithi an der Mattenkante. Die verlorene Zeit durch die fehlende Stunde Schlaf, holst du dreifach mit gewonnener Energie durch die Ashtanga-Praxis wieder rein.

Ausreichend Platz schaffen
Häufig ist es Zuhause ein wenig eng, weil alles mögliche im Wege steht. Also Stuhl zur Seite, Pflanzentöpfe weg schieben. Deine Matte ist ausgerollt circa 2 Meter lang und 80 cm breit.

Vorher ausreichend lüften
Die tiefe Ujjayi Atmung mit frischem Sauerstoff in der Luft tut gut. Wenn draußen nicht gerade -20°C herrschen, Lüfte ich gerne vorher kurz durch um frische, aber nicht zu kalte Luft in den Raum zu lassen.

Frisches Handtüchle bereit legen
Es soll ja vorkommen, dass der Ashtangi während der ersten Serie (Yoga Cikitsa) in Schwitzen gerät. Während manche erst bei Pascimottanasana dünsten, tropft bei einigen anderen schon bei Parsvakonasana der Saft von der Stirn. Also tut ein frisch gewaschenes Schweißtuch gut.

Raum gut temperieren
Ashtanga ist zwar kein Bikram Yoga, bei dem man den Raum gezielt auf über 38°C aufheizt, aber eine gute Zimmertemperatur darf sein. Das Ziel von Ashtanga ist gerade die Körperreinigung unter anderem auch durch Schwitzen. Ist der Raum schon gut warm, fällt das Schwitzen natürlich leichter.

Berichte mir gerne, was deine Tipps & Tricks vor der Yoga-Praxis sind.