So stelle ich mir meine erste Yogastunde vorHeute ist es soweit: Meine erste offizielle Yogastunde steht an. Zwar kenne ich mich dank Internet inzwischen mit allen möglichen und unmöglichen Yoga-Varianten ganz gut aus, doch selbst bin ich über Urlaubsyoga, Sonnengruß und irgendwelche DVD-Verrenkungen nicht hinausgekommen.

Jetzt also richtig, mit Anleitung von einer professionellen Yoga-Lehrerin, die eigentlich nichts anderes tut weder Yoga zu unterrichten. Eine, die es also können müsste. Eine die Erfahrung hat und weis wovon sie spricht. Natürlich hat auch sie mindestens einen mehrwöchigen Indien-Trip absolviert.

Dies scheint wohl für Yoga-Trainer üblich zu sein. Vielleicht reicht ein vierwöchiger Asientrip mit Yoga-Retreat sogar aus, um ein eigenes Yoga-Studio eröffnen zu können. Den Eindruck könnte man jedenfalls gewinnen, wenn man sich ansieht wer sich alles ausserhalb des Berufsverband der Yogalehrenden als Yoga-Lehrer anbietet. Von Physiotherapeuten bis hin zur Ernährungsberaterin ist so ziemlich alles vertreten. Yoga-Lehrer als Nebenerwerb, könnte man meinen.

Vielfältiges Yoga der ersten Yogastunde

Doch was micht umtreibt ist die Frage wie es eigentlich möglich ist die vielen Facetten des Yogas in einer Anfängerstunde abzudecken. Kommt denn nicht jeder Yoga-Anfänger mit ganz unterschiedlichen Erwartungshaltungen in die erste Stunde?

Der Eine sieht das ganze sportlicher, will schwitzen und sich verausgaben. Der Andere sucht eher die spirituelle, geistige Betätigung. Oder einer -wie ich- der sich einfach nur mit Yoga beschäftigen will und auf sich zukommen lässt, in welche Richtung sich sein persönliches Yoga entwickelt. Vermutlich gibt es deshalb in den ersten Yoga-Stunden zwangsläufige Enttäuschungen, die sicher bei einigen dazu führen dass er Yoga wieder bleiben lässt.

Mitzubringen sind…

Ich aber bin motiviert bis in die Haarspitzen und beschäftige mich mit viel schwierigeren Fragen. Z.B. Was muss ich eigentlich in die erste Yoga-Stunde mitnehmen? Peggy vom Amapur-Blog macht hierzu ein paar Vorschläge und endet damit, dass ich als Anfänger zunächst eigentlich gar nichts benötige. Das Yoga-Studio hätte bereits alles vorrätig. Überhaupt scheint Yoga sehr asketisch veranlagt zu sein und man scheint immer mit Weniger auszukommen. Sogar 2 Stunden vor der ersten Stunde soll ich nichts mehr essen, steht auf der Anmeldebestätigung drauf. Sowas kannte ich bisher nur von der Anleitung zur letzten Darmspiegelung.

Im Grunde steigert das die Spannung und die Neugierde nur noch mehr und ich freue mich auf meine erste offizielle Yogastunde wie ein kleines Kind.